La Isla Bonita – La Isla Verde

  La Palma

La Palma –

Der Minikontinent mit den unzähligen und erstaunlichsten Sehenswürdigkeiten –

einfach nur göttlich

La Palma, die wohl schönste, vielfältigste und unglaublichste Insel des kanarischen Archipels, bietet ganzjährig frühlingshafte Temperaturen und angenehmes, gesundes Klima. 2002 zum UNESCO-Biosphärenreservat  erklärt, verfügt La Palma über zwei herausragende Naturparks, der „Parque Natural Cumbre Viaja“ im südlichen Teil und der „ Parque Natural Las Nieves“ im nördlichen Teil der Insel und natürlich den bekannten Nationalpark „Caldera de Taburiente“. Zudem gibt es hier sogar seit 1988 ein Gesetz gegen Lichtkontamination „La Ley del Cielo“ also das „Himmelsgesetz“. Dieses Gesetz enthält Regelungen zu öffentlichen, privaten und gewerblichen Außenbeleuchtungen, um die astronomischen Arbeiten von Europas größtem Observatorium auf dem Roque de los Muchachos nicht zu stören. 2012 wurde La Palma dann auch noch mit dem „UNESCO-Starlight Reserve“ zertifiziert.

Vom lauten und hektischen Massentourismus verschont, genießt man hier also in aller Ruhe unzählige erstaunliche Sehenswürdigkeiten aller Art. Spektakuläre und atemberaubende Landschaften in den verschiedenen Klima- und Vegetationszonen von der Küste unten am Meer bis hinauf über die Wolken, gewaltige Gebirgsketten, bizarre Krater- und Vulkanlandschaften, dichte Wälder mit märchenhaften Wasserfällen, idyllische Ortschaften, bezaubernde Städtchen, traumhafte Unterwasserwelten, tolle Strände und Naturschwimmbecken, sternenklare Nächte, unglaubliche Pflanzenarten, wahnsinnig gutes Essen und spitzenmäßige Weine. Ein wahres Paradies also für alle Naturliebhaber, Wanderer, Radfahrer, Taucher, Botaniker, Astronomiker und Feinschmecker …. Übrigens: Hier auf La Palma gibt es die besten Bananen der Welt – „El Plátano Palmero“ – einmal probiert und Sie wollen von den im Vergleich geschmacklosen Bananen aus Übersee, die es im heimischen Supermarkt gibt, nichts mehr wissen.

In allen Himmelsrichtungen ein Highlight nach dem anderen:

Der Westen und Südwesten

Der sonnenverwöhnte Westen ist wohl mit dem besten Klima der Insel ausgestattet, schlechtes Wetter kennt man hier vielleicht aus dem Fernsehen. Doch wenn es auch einmal regnen sollte, freut man sich hier eher darüber statt sich zu ärgern. Von hier aus starten unzählige fantastische Wanderrouten in alle Richtungen. Das Besucherzentrum „Nationalpark La Caldera“ oberhalb von El Paso ist quasi eine Art Pforte in die sagenhafte Natur der „Caldera de Taburiente“. Es geht aber auch auf dem Rücken der Insel der „Cumbre Vieja“ in Richtung Süden auf die spektakuläre Vulkanroute um unter vielen anderen nicht zuletzt auch den neusten bislang verheerendsten Vulkan La Palmas aus nächster Nähe zu sehen oder das traumhaft schöne Aridanetal von oben zu bestaunen. Der letzte und wirklich brutalste Vulkan, der noch immer keinen Namen trägt, brach am 19. September 2021 aus, wütete ganze 85 Tage und vernichtete mehr als 2.000 Häuser und Gebäude. Ganze Dörfer, Kirchen, Schulen und hektarweise landwirtschaftliche Flächen wurden unter den erbarmungslosen Lavaströmen für immer begraben. Der Vulkan brachte sehr großes Leid über die Insel und es wird sicherlich auch noch einige Zeit andauern bis alle Aufräumarbeiten und Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sind.

Spektakulär ist auch der Wolkenfall, den man regelmäßig beobachten kann, ein echtes Naturschauspiel bei dem der von Nordost wirkende Passatwind Wolkenmassen vom feuchteren Osten in den trockenen Westen drücken – hier angekommen fallen die Wolken zunächst in die Tiefe um sich dann gleich wieder im Nichts aufzulösen.

Der Westen der Insel steht aber auch als sicherer Garant für phantastische Strandtage. Die sauberen Strände von Puerto de Tazacorte, Puerto Naos oder Charco Verde bieten nach einem richtig ordentlichen Strandtag unvergessliche Sonnenuntergänge möglicherweise sogar während eines gemütlichen Abendessens in einem der zahlreichen und ausgezeichneten Restaurants, die sich hier befinden. Vom schicken Yachthafen von Puerto de Tazacorte aus, starten  wirklich tolle Bootsausflüge um Delfine und Wale zu beobachten. Vom Boot aus gibt es aber nicht nur die beliebten Meeressäuger zu sehen, sondern auch die sagenhafte zerklüftete Küste mit ihren Steilhängen, Höhlen, das versteckte in eine Höhle gebautes Minidorf „Poris de Candelaria“ vor Tijarafe oder das jüngste vom Vulkan geschaffene Stück Land der Welt – die neue Landzunge La Fajana Nueva. Für alle die auf eigene Faust in See stechen möchten gibt es einen Bootsverleih. Keinesfalls sollte man sich einen Besuch des gemütlichen, verschlafenen und ringsum von sattgrünen Bananenplantagen umgebenen Örtchens Tazacorte Pueblo (oberhalb vom Hafen),  des wunderschönen Städtchens Los Llanos, mit seiner herrlichen Altstadt und gemütlichen Plazas, vielen Geschäften und Restaurants aller Art und dem kleinen Städtchen El Paso nicht entgehen lassen.

Der Osten und Nordosten

Der grünere und feuchtere Osten von La Palma weist eine komplett andere Vegetation auf, hier prägen üppige Laubwälder und hunderte, auch teilweise endemischen Pflanzenarten das Erscheinungsbild der Insel. So präsentiert sich beispielsweise im Nordosten von La Palma, der „Zauberwald“ der „Bosque de los Tilos“ mit märchenhaften Lorbeerwäldern, erfrischenden Wasserfällen und Riesenfarn wie aus der Urzeit und versetzt einen mit seinem „Zauber“ in eine andere Zeit. Die Vielzahl kleiner und idyllischer Ortschaften wie beispielsweise San Andrés in dessen Nähe sich das herrliche Naturschwimmbecken „Charco Azul“ befindet, prägen das Gesamtbild.

Ein absolutes „Muss“, ist natürlich die fast unbeschreiblich schöne und vielfältige Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma, die bereits 1493 gegründet wurde. Die Altstadt wurde zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt was nicht wirklich verwunderlich ist, denn zahllose traumhaft schöne Häuser aus der Kolonialzeit, enge kopfsteingepflasterte Gassen, wunderschöne historische Kirchen, alte Festungen und vieles mehr, lassen überhaupt keine andere Möglichkeit zu. Zum Shoppen schlendert man am besten durch die Einkaufsmeile, durch die „Calle O´Daly“, gesäumt von herrschaftlichen Kolonialstilhäusern in deren Erdgeschosse sich die zahllosen kleinen Geschäfte aller Art, Cafés und Restaurants befinden. In der „Avenida Marítima“, der Hauptstrasse von Santa Cruz,  befinden sich die berühmten „Casas de los Balcónes“ die wunderschönen Häuser mit ihren liebevoll bepflanzten Holzbalkonen, die mit Sicherheit, so wie die meisten Inselattraktionen, ihren Platz im Fotoalbum sicher haben. Hat man von hier aus dann mit zwei, drei Schritten den Zebrastreifen überquert, befindet man sich schon am phantastischen ca. 1,2 Kilometer langen  Stadtstrand von Santa Cruz. Ein sehr schöner Badestrand, den unter anderem auch Kite-Surfer für sich entdeckt haben. Santa Cruz verfügt selbstverständlich auch über einen schicken Yachthafen und für die großen wöchentlich ankommenden Kreuzfahrtschiffe oder für den täglichen Fährverkehr zwischen den Inseln, gibt es die großen Anleger. Zur Karnevalszeit findet in Santa Cruz der legendäre „Dia de Los Indianos“ statt, ein unglaubliches Spektakel mit tausenden von Besuchern.

Hier im Osten befindet sich auch der Ort Los Cancajos ein sehr touristischer Ort mit schönen Stränden, großen Hotels etc. Wunderschöne Gegenden und Ortschaften sind auch in den Gemeinden Breña Alta und Villa de Mazo zu entdecken.          

Der Norden und Nordwesten

Für den abgelegeneren und wesentlich dünner besiedelten Norden der Isla Bonita, sollte man sich ebenfalls viel Zeit nehmen. Hier findet man wildromantische Landschaften und viele kleine idyllische Weiler mit alten wunderschönen Fincas. Sattgrüne Berghänge, schroffe Felsformationen, dicht bewachsene Schluchten und üppige Lorbeerwälder. Auf die bizarren, und mythenhaften Drachenbäume, die streng geschützt sind, trifft man hier besonders häufig.

Ortschaften wie Santo Domingo de Garafía mit seinen Gässchen die von wunderschönen traditionellen Häusern gesäumt sind, der Ort Franceses mit seinen gigantischen Klippen, der Kulturpark La Zarza mit seinen Fundstätten von Höhlengravuren der Benahoaritas, den palmerischen Ureinwohnern etc, etc. etc.  sollte man nicht verpassen.

Zum buchstäblichen Höhepunkt der Insel, dem „Roque de los Muchachos“ mit seinen 2.426 Höhenmetern, gelangt man über eine sehr kurvenreiche Landstraße. Auf dem Weg zum Gipfel möchte man am liebsten alle paar Meter anhalten um Fotos zu schießen weil man von unglaublichen Eindrücken nicht genug bekommen kann. Kurz vor dem Gipfel dann, wird man von den Kuppeln von Europas wichtigstem und größtem Observatorium empfangen, das „Observatorio del Roque de los Muchachos“. Hier arbeiten Astronomen und Astrophysiker aus allen Teilen Europas zusammen und ergründen weit weit entfernte Galaxien ….  Nachdem man das Observatorium hinter sich gelassen hat, erreicht man nun endlich den Gipfel … und man wird einfach nur noch sprachlos. Einen Moment den man so schnell nicht vergessen wird. Von hier aus über den Wolken stehend, blickt man in die Ferne auf den riesigen und mächtigen Atlantik  bis rüber nach Teneriffa, und man kann die gewaltige Größe der Caldera erfassen. Die Vielfalt dieser traumhaften Landschaft lässt sich wirklich nur schwer vollständig beschreiben – man muss es einfach selbst gesehen und erlebt haben. 

Der Süden und der Südosten

Der Süden, wie eigentlich alles auf La Palma, bietet ebenfalls eine grandiose und spektakuläre Kulisse, wenn auch ganz anderer Natur. Schwarzes Lavagestein prägen hier im Süden das Bild. Der zweitjüngste Vulkan der Insel, der Teneguía, wütete hier 1971 und hinterließ seine Spuren, wenn auch lange nicht so schlimm wie der letzte Vulkan vom September 2021. Weiter oben, über dem Ort Los Canarios in Fuencaliente, erstreckt sich wieder ein schöner grüner Kiefernwald, der für einen tollen Kontrast sorgt. Für diesen Kontrast zwischen tiefem Schwarz und sattem Grün sorgen hier unterhalb von Los Canarios auch enorme Weinanbauflächen. Etliche Winzer umsorgen liebevoll ihre Weinreben, die hier auf den vulkanischen Böden wahrhafte „Wellness“ erleben dürfen und somit zu spitzenmäßigen und sehr beliebten Weinen heranwachsen – Die bekannten und edlen Weine von Teneguía.

Auch mehrere phantastische Strände gibt es im Süden. „La Playa Zamora“ ein bekannter und wirklich herrlicher Strand mit kristallklarem Wasser und phantastischer Kulisse, auch „La Playa Puntalarga“ lässt sich blicken und der  Strand „La Playa Echentive“ oder auch „Playa Nueva“ genannt liegt in der Nähe der berühmten heiligen Quelle, „La Fuente Santa“ mit  „heilendem“ Thermalwasser, einer Quelle die 1677 durch den Vulkanausbruch verschüttet wurde und 323 Jahre später, im Jahr 2000, wiederentdeckt wurde.          

Ganz unten an der Südspitze befinden sich die Salinen von Fuencaliente, eine weitere wirklich sehenswerte Attraktion der Insel. Wunderbar gelegen an der zerklüfteten Küste gibt es direkt an die Salinen angegliedert ein tolles Restaurant und das Salinenmuseum. Hier kann man auch gleich das aus dem Meer gewonnene palmerische Salz als würzendes Souvenir kaufen – beim Kochen zuhause in der Heimat denkt man dann wieder sehnsüchtig an unsere einmalig schöne Insel La Palma. Gleich neben den Salinen stehen gleich zwei sehr schöne Leuchttürme vor einer  sehr idyllischen schönen Bucht mit kleinem Strand.

Übrigens für Taucher gibt es hier im Süden die spektakulärsten Tauchplätze. 

Auf der Südostseite sind noch ein paar kleine aber schwieriger zugängliche Strände und Ortschaften zu sehen.

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